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Medizintechnik kommt immer häufiger im Sport zum Einsatz

Die Cyborgs kommen!

Technische Hilfsmittel, die fähig sind, die Kräfte von Menschen zu potenzieren, sind einer der Teaser von Science-Fiction-Filmen. Im realen Leben übernehmen Medizintechnik und Medizinprodukte die Rolle. Sie erleichtern Menschen mit Handicap den Alltag und steigern die Leistungskraft von Sportlern.

Ein hervorragendes Beispiel dafür, was Medizinprodukte und Medizintechnik im Sport leisten können, sind die Paralympics. Medizintechnische Geräte sorgen dafür, dass auch Menschen mit Behinderungen sportliche Höchstleistungen vollbringen können. Im Extremfall können medizinische Geräte und Assistenztechnologien im Sport sogar als "Technodoping" bewertet werden. Ein eindrucksvolles Beispiel aus dem Profisport lieferte dafür der südafrikanische Sprinter Oscar Pistorius, der seit seiner Kindheit auf doppelseitige Beinprothesen angewiesen ist. Zu den regulären Olympischen Spielen 2008 in Peking erhielt der Star der Paralympics ein Startverbot. Ein Gutachten hatte nachgewiesen, dass die Kraftaufnahme der Prothesen gegenüber dem menschlichen Fuß um 25 höher war und sie folglich für Pistorius gegenüber anderen Sportlern Wettkampfvorteile bewirkten.

 

Medizintechnik und Medizinprodukte - wo liegt der Unterschied?

Zum Verständnis, was medizintechnische Geräte im Sport und auch im außersportlichen Bereich bewirken können, ist eine Unterscheidung zwischen Medizintechnik und Medizinprodukten nötig.

Medizintechnik - oder auch biomedizinische Technik - ist ein Bereich, in dem Ärzte, Naturwissenschaftler, Ingenieure und heute auch IT-Experten an der Schnittstelle von Medizin und technischen Wissenschaften tätig werden. Zur Medizintechnik gehören medizinische Geräte und Technologien, die in der Lage sind, die Diagnostik und Behandlung von Krankheiten, Pflege und Rehabilitation sowie die Lebensqualität kranker oder auch gesunder Menschen zu verbessern. Produkte, Dienstleistungen und technologische Innovationen sind in der Medizintechnik besonders eng verzahnt.

Medizinprodukte können sehr unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Allgemein werden sie als Gegenstände oder Substanzen beschrieben, die zu diagnostischen, therapeutischen oder präventiven Zwecken Verwendung finden. Anders als Arzneimittel entfalten sie ihre Wirkung nicht auf pharmakologischem Wege, sondern vor allem durch ihre physikalischen oder physikochemischen Funktionalitäten. Abhängig von ihrer Anwendungsform und dem Grad ihrer Invasivität - also dem Ausmaß ihres Eindringens in das Körperinnere - werden sie einerseits in aktive (elektrisch) betriebene und nicht aktive Medizinprodukte, zum anderen in Produkte mit geringerer oder höherer Invasivität sowie in implantierbare Produkte unterteilt.

Medizinprodukte, medizinische Geräte und medizintechnische Geräte sind also keine identischen Begriffe. Beispielsweise gehören zu den Medizinprodukten auch Verbandsmaterialien, Desinfektionsmittel und Blutkonserven. Explizite medizinische Geräte sind unter anderem chirurgische Instrumente. Medizintechnische Geräte können zum Beispiel Messgeräte, Seh- und Hörhilfen, Prothesen oder Implantate sein. Oft dienen sie dazu, Beeinträchtigungen natürlicher Körperfunktionen zu kompensieren.

 

 

Sport - ein optimaler Entwicklungsrahmen für medizintechnische Geräte

Viele Aspekte der modernen Medizintechnik und ihres innovativen Anspruchs lassen sich unter dem Begriff Life Science zusammenfassen. Für die Konzeption neuer medizintechnischer Produkte bietet der Sport oft ein optimales Entwicklungsumfeld.

Im Rahmen der 4. Medica Medicine and Sports Conference organisierte die ETH Zürich - eine der maßgeblichen Innovationschmieden in Europa - einen "Cybathlon". Dabei handelte es sich um einen Wettkampf, in dem behinderte Menschen für ihren Sport unter anderem robotergestütze Assistenzsysteme nutzten. Zu den Höhepunkten des Events gehörten die Vorstellung von Exoskeletten, digital gesteuerte Rollstühle sowie ein virtuelles Rennen, das auf Gedankensteuern basierte. Medaillen gab es nicht nur für die Sportler, sondern für die Forschungslabore und Produktentwickler, von denen die eingesetzten medizinischen Geräte stammten. In absehbarer Zeit werden ihre Medizinprodukte natürlich nicht nur im Sport, sondern auch als Alltagsunterstützung für Menschen mit Handicap Verwendung finden.

 

 

Wechselseitige Innovationsschübe in Medizintechnik und Sport

ETH-Professor Robert Riener ist der Ansicht, dass sich Medizintechnik und Sport in Zukunft immer stärker gegenseitig beeinflussen werden. Der aktuelle Entwicklungsschub in der Medizintechnik wird somit auch in der Sportmedizin und Sporttechnologie Innovationsschübe bewirken, die wiederum Einfluss auf die Entwicklung neuer medizintechnischer Geräte haben. Schließlich geht es sowohl in der Medizintechnik als auch im Sport darum, das Potential des menschlichen Körpers zu erschließen.

 

 

Werbung für Medizintechnik und Medizinprodukte - mit unserer Werbeagentur in Bayreuth

Natürlich sorgen die aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Medizintechnik und Sporttechnologie auch für neue Herausforderungen im Marketing. Unternehmen, die in diesen Bereichen tätig sind, agieren in einem äußert wettbewerbsintensiven Umfeld. Zudem bringen sie Produkte auf den Markt, deren erfolgreiche Vermarktung eine intelligente Kombination von Imagewerbung und Information erfordert.

In den Bereichen Marketing Medizintechnik, Werbung Medizintechnik und Marketing Medizinprodukte ist die Werbeagentur Schlösser & Co. in Bayreuth Ihr kompetenter Partner. Wir haben uns im B2B Bereich als Experten für Werbung Medizining - also professionelles Marketing und Werbung für Medizintechnik und Medizinprodukte - etabliert. Für Ihre etablierten Produkte und Ihre Innovationen in diesen Arbeitsfeldern und natürlich auch im Kontext Medizintechnik und Sport konzipieren wir wirkungssichere Kampagnen. Auch ihre Werbung für sportorientierte Medizinprodukte setzen wir mit unserem Fachwissen und natürlich umfassenden Marketing-Expertisen um.

Foto: sportpoint / shutterstock.com

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Projektbeispiele:

Titelmotiv Ärztin zu Fortbildung als USP im Marketing für Medizinprodukte
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Praxismarketing Augenarzt Untersuchung Netzhaut
Privatärztliche Augenarztpraxis Ocumedic
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Endoprothetik im Juliusspital