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Eine unumkehrbare Tatsache: Patienten informieren sich im Internet

Online-Umfrage der Bertelsmann Stiftung: Patienten informieren sich im Internet, viele Ärzte sehen das kritisch

Laut einer aktuellen Online-Umfrage der Bertelsmann Stiftung und der Barmer GEK stuft etwa jeder zweite niedergelassene Arzt informierte Patienten als „mindestens problematisch“ ein. Warum? Unter anderem weil die zunehmenden Online-Recherchen der Patienten zu Krankheitssymptomen und Therapie-Optionen häufig „unangemessene Erwartungen und Ansprüche“ wecken würden, so die Meinung vieler Ärzte.

Etwa ein Viertel aller Ärzte sind von „Dr. Google“ inzwischen sogar so sehr genervt, dass sie ihren Patienten aktiv von der eigenständigen Suche nach medizinischen Informationen abraten. Das aber, liebe Ärztinnen und Ärzte, ist definitiv die falsche Strategie. Denn clevere Ärzte unterstützen ihre Patienten bei der Informationsbeschaffung, anstatt sie diesbezüglich bevormunden zu wollen…

 

Unumkehrbare Entwicklung: Patienten informieren sich im Web

„Es ist eine unumkehrbare Entwicklung, dass immer mehr Patienten ihre Krankheitssymptome und die dazugehörigen Therapiemöglichkeiten im Internet recherchieren“, sagt Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung. Noch etwas prägnanter formuliert es der Begleitfilm zur Studie „Praxis Dr. Internet“, die von der Central Krankenversicherung organisiert wurde: „Wenn etwas mit dem Körper nicht stimmt, fangen knapp 80 Prozent der Internet-Surfer an zu googeln.“

Das ist eine vollkommen nachvollziehbare, logische Entwicklung, wenn man bedenkt, wie viel komfortabler, schneller und anonymer man im Vergleich zum Praxisbesuch im Internet an medizinische Informationen kommt. Ob diese eigenhändig recherchierten Informationen dem Suchenden dann auch tatsächlich weiterhelfen oder ihm im Gegenteil sogar schaden, das steht auf einem ganz anderen Blatt. Die eben schon erwähnte Studie „Praxis Dr. Internet“ kommt jedenfalls zu dem Schluss, dass viele Gesundheitsratgeber-Websites in Sachen Informationsqualität nicht das Niveau erreichen, das man als patientengerecht bezeichnen kann. Dr. Markus Homann, Leiter des Gesundheitsmanagements der Central Krankenversicherung, sieht daher dringenden Handlungsbedarf für die Zukunft: „Bei Gesundheitsinformationen im Internet muss man im Sinne der Patientensicherheit akribisch und streng sein.“

Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER GEK, formuliert es so: „Ein gut informierter Patient, der auf Augenhöhe mit dem Arzt über Krankheit und Behandlungsoptionen diskutiert, sollte das Ziel aller an der Versorgung Beteiligten sein.“ Daher lautet ein wesentliches Fazit der Online-Umfrage der Bertelsmann Stiftung: Ärzte sollten die Selbstinformation ihrer Patienten als Chance betrachten und fördern…

 

Aktive Patientenkommunikation als Chance für Arzt und Patient

Wie aber können Ärzte und Kliniken die Selbstinformation ihrer Patienten so fördern, dass auch sie selbst davon profitieren? Dass sie im Patientengespräch Patienten vor sich sitzen haben, die gut statt falsch informiert sind? Also Patienten, die dem Arzt Beratungszeit sparen, statt aufgrund von Fehlinformationen Zeit zu kosten? Ganz einfach: Die Informationen, die der Patient im Vorfeld des Arzttermins erhält, sollten idealerweise vom behandelnden Arzt selbst stammen. Denn es sind genau diese spezifischen Informationen, die Informationssuchenden und potenziellen Patienten genau das bieten, was sie zur ersten Orientierung benötigen.

Vom schlanken Praxis-Flyer bis zur umfangreichen Praxis-Website mit vertieften medizinischen Informationen zu Krankheitsbildern und Therapiemöglichkeiten: Durch fundierte Patienteninformationen erreicht der niedergelassene Arzt, dass immer mehr gut informierte Patienten in die Sprechstunde kommen. Ohne „unangemessene Erwartungen und Ansprüche“, dafür aber mit Kenntnissen, die die Therapie optimal unterstützen und die Beratungszeit verkürzen.

Als spezialisierte Werbeagentur für Ärzte, Kliniken und Medizin-Unternehmen beraten wir Sie gerne zu Ihren Optionen in gezielter Patienten- und Kundenaufklärung. Bei der Erstellung des gewünschten Kommunikationspakets stimmen wir uns jederzeit eng mit Ihnen ab. Gemeinsam mit Ihnen ermitteln wir, wie Sie Ihr spezialisiertes Gesundheitswissen für beide Seiten – für sich selbst und Ihre Zielgruppe – gewinnbringend platzieren können. Das Beste daran: Aufgrund unserer gewachsenen medizinischen und medizintechnischen Expertise entsteht für Sie keinerlei persönlicher Aufwand bei der Umsetzung Ihrer Kommunikationsziele.

Foto: Devrimb / istockphoto.com

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