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Die plastische Chirurgie findet immer größere gesellschaftliche Akzeptanz.

Plastische Chirurgie - in der Mitte der Bevölkerung angekommen?

Noch vor nicht allzu langer Zeit galt die plastische Chirurgie als ein "Exotenthema". Mit den Alltagsbedürfnissen der weitaus meisten Bundesbürger hatten die sogenannten Schönheitsoperationen so gut wie nichts zu tun. Inzwischen hat sich diese Situation grundlegend geändert. Die Zahl ästhetisch-plastischer Operationen nimmt in Deutschland kontinuierlich zu. Für Ärzte und die Hersteller von Medizintechnik und Medizinprodukten resultieren aus diesem Trend ausgezeichnete kommerzielle Chancen.

 

Was ist plastische Chirurgie?

Maßnahmen der plastischen Chirurgie beschäftigen sich vor allem mit den sichtbaren Körperarealen. Sie zielen darauf ab, die Form von Organen und Körpergeweben aus funktionalen oder ästhetischen Gründen zu verändern. Innerhalb der plastischen Chirurgie gibt es zwei große Teilbereiche: 

  • Die rekonstruktive Chirurgie stellt aufgrund von Verletzungen, Tumorerkrankungen oder Fehlbildungen verloren gegangene Körperfunktionen wieder her. Typische Eingriffe sind Verpflanzungen der Haut, um Defekte abzudecken, aber auch Nervenverpflanzungen oder die Rekonstruktion von Körpersehnen. Spezielle Teilgebiete der rekonstruktiven Chirurgie sind die Verbrennungschirurgie sowie die Handchirurgie. Letztere ist ein fächerübergreifendes Spezialgebiet, in dem plastische Chirurgen, Orthopäden und Unfallchirurgen eng zusammenwirken. 
  • Bei Maßnahmen der ästhetisch-plastischen Chirurgie geht es um den Wunsch des Patienten, sein äußeres Erscheinungsbild zu optimieren. Zum Teil liegt auch diesen Operationen eine medizinische Indikation zugrunde - beispielsweise dann, wenn ein körperlicher "Makel" psychischen Leidensdruck erzeugt, eine verformte Nasenscheidewand zu Atemproblemen oder eine zu große Brust zu Rückenschmerzen führen. Bei vielen dieser Eingriffe handelt es sich jedoch um reine Schönheitsoperationen, für die es keine medizinischen Gründe gibt. Allerdings können auch diese Eingriffe einen erheblichen Einfluss auf Lebensqualität und Lebensfreude der Patienten haben. In einer aktuellen Studie gaben über drei Viertel der Befragten an, dass sie sich nach der Beseitigung von "Schönheitsfehlern" wohler fühlten und ihr Selbstbewusstsein spürbar angestiegen war. 


Schönheitschirurgie in Deutschland - ein relevantes Marktsegment

Der deutsche Markt für die ästhetisch-plastische Chirurgie ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Laut einer Erhebung der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie und der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen wurden im Jahr 2015 von qualifizierten Fachärzten für dieses Fachgebiet 29.723 Eingriffe vorgenommen, gegenüber dem Vorjahr war ihre Anzahl um zehn Prozent gestiegen. 
Den ersten Platz belegen mit einem Anteil von rund 18 Prozent Brustvergrößerungen mit Implantaten. 
Auf dem zweiten und dritten Rang finden sich Lidstraffungen und Fettabsaugungen - für diese Operationen entscheidet sich ein knappes Viertes der Patienten. Der Rest der Eingriffe entfällt auf Faceliftings und verschiedene andere ästhetische Korrekturen, beispielsweise Bauchstraffungen, Brustverkleinerungen und Nasenkorrekturen. 

 

Die Zahl minimalinvasiver Eingriffe nimmt deutlich zu

Hinzu kommt eine wachsende Anzahl minimalinvasiver Eingriffe. Zwischen 2014 und 2015 ist sie um acht Prozent auf 43.000 Behandlungen angestiegen. Bei rund der Hälfte dieser sogenannten sanften ästhetischen Behandlungen handelt es sich um Faltenbehandlungen mit Botox (Botulinumtoxin). Auch Faltenunterspritzungen mit Hyaluronsäure spielen in diesem Marktsegment eine wesentliche Rolle. 

 

Schönheitsbehandlungen - für Frauen, Männer und alle Altersgruppen

Ästhetisch-plastische Eingriffe und sanfte ästhetische Behandlungen sind durchaus keine überwiegend weibliche Domäne. Rund ein Fünftel der Patienten, die den Weg in die Praxis eines ästhetisch-plastischen Chirurgen finden, sind inzwischen Männer - mit steigender Tendenz. Allerdings entscheiden sie sich häufiger als Frauen für eine "echte" Operation, bei den minimalinvasiven Eingriffen betrug ihr Anteil im Jahr 2015 lediglich sechs Prozent. 
Zudem weist die Statistik aus, dass Maßnahmen der ästhetisch-plastischen Chirurgie für alle Altersgruppen interessant sind. Zwar sind über die Hälfte der Patienten zwischen 18 und 40 Jahren alt, jedoch nimmt auch der Anteil der über 40-Jährigen kontinuierlich zu. Männer entscheiden sich im Durchschnitt etwas später dafür, einen plastischen Chirurgen aufzusuchen. Ihr Durchschnittsalter lag 2015 bei 44,4 Jahren - gegenüber einem Durchschnittswert von 42,2 Jahren bei den Frauen. 

 

Plastische Chirurgie erfordert technische Expertisen

Diese Statistiken legen nahe, dass die plastische Chirurgie längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Um ihren Patienten Behandlungen und Operationen nach den modernsten Standards anzubieten, benötigen Fachärzte für ästhetisch-plastische Chirurgie nicht nur fundiertes medizinisches Wissen, sondern auch eine hochwertige technische Ausstattung ihrer Kliniken und Praxen. Beispielsweise beginnen die meisten Schönheitsoperationen heute am Computer. Vor der Operation wird das erwünschte Ergebnis in fotorealistischen 3-D-Simulationen und in verschiedenen Szenarien durchgespielt. Die Patienten wissen bereits vorab, wie ihre Brust, ihre Nase oder ihre Körperkonturen nach dem Eingriff wirken und können auf das Operationsergebnis bereits vorab Einfluss nehmen. Im Operationssaal oder für minimalinvasive Eingriffe sind natürlich hochwertige Instrumente, medizintechnische Geräte und in immer stärkerem Maße auch digitale Technik wichtig. Vom aktuellen Trend zur Schönheitschirurgie profitieren somit nicht nur niedergelassene Ärzte und auf ästhetisch-plastische Chirurgie spezialisierte Kliniken, sondern auch die Hersteller medizintechnischer Produkte. 

 

Unsere Werbeagentur in Bayreuth - professionelles Marketing für plastische Chirurgie

Die ästhetisch-plastische Chirurgie ist bereits heute ein hart umkämpftes Marktsegment. Patienten, die sich einen solchen Eingriff wünschen, können zwischen zahlreichen Anbietern - sowohl niedergelassenen Ärzten als auch Fachkliniken - wählen. Hinzu kommen Konkurrenten aus dem Ausland sowie dem medizinischen Graubereich, die Interessenten für eine Schönheitsoperation zwar häufig günstigere Preise, jedoch häufig auch eher zweifelhafte Qualität zu bieten haben. Auch die Anbieter von Medizintechnik und Medizinprodukten für die plastisch-ästhetische Chirurgie benötigen für nachhaltigen geschäftlichen Erfolg starke Partner mit professionellen Marketing- und Branchenexpertisen.

Unsere Werbeagentur Schlösser & Co. ist auf die Vermarktung von medizinischen Dienstleistungen, Medizintechnik und Medizinprodukten spezialisiert. Im Bereich der Schönheitschirurgie geht es hier um B2B- und B2C-Kampagenen. Fachärzte und Kliniken für ästhetisch-plastische Chirurgie unterstützen wir mit einer intelligenten Kombination aus fachlich fundierten Informationen und wirkungsstarker Imagewerbung. Für Hersteller von Medizintechnik und Medizinprodukten in diesem medizinischen Bereich entwickeln wir maßgeschneiderte Kommunikationsstrategien, die ihre Geschäftskunden überzeugen. Die Grundlage dafür sind jahrelange Erfahrung und eine umfassende Kenntnis dieses Marktes.

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