
Ein revolutionärer Ansatz zur rigorosen Verbesserung des Therapiemonitorings bei Glaukompatienten: Mit „eyemate“ entwickelte das MedTech-Startup G-Metrics eine einfache Möglichkeit, den Augeninnendruck kontinuierlich zu allen Tages- und Nachtzeiten zu messen. In der Einführungsphase zählte G-Metrics auf unser Healthcare-Know-how.
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Welche Regeln gelten für das Logo eines Augenimplantats?
Erkrankung verstehen & Mehrwert vermitteln
Das Glaukom (Grüner Star) zählt weltweit zu den häufigsten Ursachen für Erblindung. Ein entscheidender Therapieindikator ist die Höhe des Augeninnendrucks. Je engmaschiger dieser überwacht wird, desto gezielter lässt sich die Therapie steuern und ein Fortschreiten der Erkrankung verhindern.
Vor eyemate konnte der Augeninnendruck ausschließlich in der augenärztlichen Praxis und meist nur in Abständen von mehreren Wochen gemessen werden. Messwerte zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten, wie sie für eine optimale Dosierung der medikamentösen Therapie erforderlich wären, ließen sich auf diese Weise nicht erfassen.
eyemate verändert das grundlegend: Ein winziger, energiefreier Mikrosensor wird während einer Katarakt-Operation im Auge platziert. Anschließend können Patient:innen ihren aktuellen Augeninnendruck jederzeit einfach mithilfe eines Lesegeräts auslesen und speichern. Die so entstehenden Messreihen ermöglichen verlässliche Tagesprofile, auf deren Grundlage die medikamentöse Behandlung exakt gesteuert werden kann.
rund & warm statt spitz & kalt
In der Medizintechnik und Augenheilkunde dominieren häufig kühle Blau- und Türkistöne. Auch das erste Logo, das G-Metrix verwendete, folgte diesem Muster und wurde zusätzlich von spitzen, kantigen Formen geprägt.
Doch wer verbindet etwas Spitzes und Kaltes mit einem Implantat, das ins Auge eingesetzt wird? Produktwahrnehmung beginnt bereits beim Logo und ein erster Eindruck lässt sich im Nachhinein nur schwer korrigieren.
Ein neues Logo war deshalb der unverzichtbare erste Schritt für eine erfolgreiche B2C-Kommunikation:
- Farbpsychologische Symbiose: Ein Drittel verlässliches medizinisches Blau und zwei Drittel warmes, lebendiges Orange, das die gewonnene Lebensqualität symbolisiert.
- Typografische Vereinfachung: Eine Schriftlösung, die eine sehr runde Form mit visueller Leichtigkeit und Transparenz vereint, unterstreicht die runde Form und die Biokompatibilität des Implantats.
Verordnen & Verstehen: B2B vs. B2C.
Eine der größten Herausforderungen lag in den stark variierenden Informations-Bedürfnissen der Zielgruppen: Das komplexe Medizinprodukt muss sowohl von Ärzt:innen verordnet als auch von Patient:innen verstanden und akzeptiert werden. Wir haben die Ansprache daher in zwei unterschiedliche Informationsbroschüren aufgeteilt.
B2B-Broschüre: sachlich, evidenzbasiert & präzise
Augenärzt:innen erwarten klinische Evidenz und präzise Beschreibungen der jeweiligen Indikationen. Die B2B-Broschüre greift diesen Anspruch auf, gibt dem wissenschaftlichen Blau des Logos bewusst viel Raum und rückt die therapeutischen Vorteile des kontinuierlichen Tele-Monitorings in den Mittelpunkt.
B2C-broschüre: empathisch, nahbar & verständlich
Patient:innen möchten verstehen, wie das Produkt ihren Alltag erleichtert, ohne dabei durch hochkomplexe Fachbegriffe verunsichert zu werden. Das Gestaltungskonzept setzt deshalb bewusst auf die warme Leitfarbe Orange, um Vertrauen zu schaffen und mögliche Ängste abzubauen. Im Mittelpunkt stehen die einfache Handhabung des Lesegeräts und der langfristige Erhalt der eigenen Sehkraft.


